Projekt Beschreibung
Ein Badezimmer, das keine Kulisse ist. Sondern Geschichte, gewachsen über fast zwei Jahrhunderte. Hier, im „Alberthof“ von 1842, riecht man das Holz noch leben. Die Balken tragen Spuren von Händen, die längst vergangen sind – handgehauen, rissig, ehrwürdig. Und doch fügen sie sich mühelos ein in das neue „alte“: Lehmputz, naturwarm, atmend. Kein Kunststoff, kein fremder Glanz – sondern Erde, Holz und Würde.
Wer hier den Raum betritt, spürt: Das Klima ist anders. Die Luft ruhig, die Feuchte balanciert, als atmete die Wand selbst. Der Lehm hält den Dampf des Bades, filtert ihn, gibt ihn wieder ab, wenn die Luft sich klärt. Nichts künstlich reguliert, nichts, was surrt oder blinkt – nur das feine Werk der Natur, durch Menschenhand gelenkt.
Das Bad ist nicht als Kontrast zur alten Substanz gedacht, sondern als Weitererzählen. Die Materialien einfach, so schlicht und ehrlich wie der Hof selbst. Lehm, Holz, Stein – sie sprechen dieselbe Sprache. Und plötzlich ist dieses Badezimmer mehr als ein funktionaler Ort. Es ist ein Rückzugsraum für die Sinne, in dem man atmet, sieht, fühlt, was unverfälscht ist.
Ein Raum, der zeigt, dass Nachhaltigkeit nicht Mode ist. Sondern Haltung.
Projekt Details
- Kunde Privatkunde
- Datum 31. Januar 2026
- Tags Waschtische









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