Projekt Beschreibung
In einem alten Bauernhaus von 1842, dessen Balken mehr Geschichten tragen als mancher Bildband, ist eine Küche entstanden, die nicht laut sein will – sondern wahr.
Hier wurde nichts inszeniert. Hier wurde verstanden.
Die Mauern haben Patina. Der Boden kennt Generationen. Und mitten in diesem gewachsenen Raum steht eine Küche, die nicht versucht, moderner zu sein als die Zeit – sondern ihr mit Haltung begegnet.
Die Arbeitsplatte: schwarzer Granit, Nero Assoluto. Ruhig. Tief. Fast wie ein See bei Nacht. Ein Stein, der nicht modisch ist, sondern dauerhaft. Man legt die Hand darauf und spürt: Das bleibt.
Der Korpus und die Laden aus Fichte-3-Schichtplatte, schwarz matt lackiert. Kein Hochglanz, kein Effekt. Eine Oberfläche, die das Licht schluckt statt es zu spiegeln. Reduktion als Haltung. Handwerklich gefertigt, mit dem Wissen, dass Möbel nicht für einen Katalog entstehen, sondern für Menschen.
Die Fronten in Dunkelgrün – ein satter, erdverbundener Ton. Wie das Moos am alten Bruchstein, wie die schweren Fensterläden vergangener Jahrzehnte. Kein dekorativer Akzent, sondern eine Farbe mit Herkunft. Sie verbindet innen und außen, Raum und Landschaft, Gestern und Heute.
Und alles ist so gebaut, dass der Körper sich nicht beugen muss. Geräte in ergonomischer Höhe. Arbeiten ohne Zwang, ohne unnötige Bewegung. Eine Küche, die den Menschen ernst nimmt – nicht als Benutzer, sondern als Bewohner.
Was hier entstanden ist, ist kein Trendmöbel. Es ist ein Stück Haltung.
Eine Verbindung von Substanz und Gegenwart.
Von Stein, Holz und Gedanke.
Projekt Details
- Kunde Privatkunde
- Datum 19. Februar 2026
- Tags Küchen


























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